Workshop Antimuslimischer Rassismus

Was ist Antimuslimischer Rassismus? Inwieweit hängen Islam und Rassismus unweigerlich zusammen? Was können wir als ZuschauerInnen aber auch und vor allem als Betroffene dagegen tun? 
Diese wichtigen und zu selten gestellten Fragen bildeten die thematische Gesprächsgrundlage einer von Inssan organisierten Veranstaltung. Im Rahmen des Sprachcafés trafen wir uns am 08.04.2019 zu einem Workshop ‘Ich bin ich – Workshop für Dich gegen Antimuslimischen Rassismus‘ in den Räumlichkeiten von Inssan. Zusammen mit den Referentinnen Asye Gerner und Steffi Metelmann beschäftigten wir uns zunächst mit der Begrifflichkeit / Terminologie ‘Rassismus‘. Während wir dessen Signifikation und gesamtgesellschaftliche Bedeutung in einem Brainstorming festhielten, reflektierten wir unsere eigene Identität und inwieweit Lebensbereiche wie Famile, Religion, Sprache etc. unsere Identität informieren bzw formen. In einer anschließenden Gruppenarbeit teilten wir unsere individuellen Ergebnisse mit der gesamten Gruppe und erörterten diese unter anderem im Zusammenhang mit unseren eigenen Erfahrungen von Rassismus /Diskriminierung im Alltag. Während Begriffserklärung und natürlich der eigene Horizont bzw die eigene Erfahrungs- und Erlebniswelt von Signifikanz war, legten die Referentinnen auch einen großen Fokus auf die gezielte Erarbeitung bestimmter Strategien und Abwehrmechanismen wie mit (Antimuslimischen)Rassismus umgegangen werden kann – das als Betroffene(r) oder auch als Zeugin/Zeuge. Insgesamt ein abwechslungsreicher workshop, der viel Raum und Möglichkeiten zum Weiterdenken eröffnet hat. 
Vielen dank an das Team und Inssan für einen erkenntnisreichen Abend.

Samira (Mentorin bei Wegweiser)

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